Grün und Wunderlich | Das Greg-Prinzip Ökostrom

Öko-Strom - Wenn, dann richtig !

Wer vernünftig mit Strom umgeht, entwickelt früher oder später den Wunsch nicht mit jeder Kilowattstunde Geld in Kohle, Öl oder Atomkraft zu stecken. Dann ist der Weg klar: Öko-Strom


Aber was ist Öko-Strom denn nun?

Grundsätzlich wird Öko-Strom aus regenerativen Energien gewonnen. Also Sonne, Wind, Wasser und Biomasse.

Bei Biomasse werden organische Stoffe wie z.B. Grünabfälle in Biogasanlagen vergoren und aus dem dabei entstehenden Gas wird Energie erzeugt. Die zusätzlich gewonnene Wärme wird ebenfalls genutzt z.B. als Fernwärme. Auch mit der Wärme aus der Erde (Geothermie) wird Strom erzeugt - das ist aber nicht an allen Orten auf der Welt möglich. In Island z.B. wird so schon lange günstiger Strom erzeugt.

Die Sonne kann in Photovoltaikanlagen oder in solarthermischen Anlagen Energie erzeugen. Bei der Photovoltaik scheint die Sonne auf Module aus Siliziumkristallen (Solarzellen), in denen das Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom umgewandelt wird. Bei solarthermischen Anlagen wird das Sonnenlicht mit Hilfe von Spiegeln oder in Röhren "eingefangen" und erhitzt eine Flüssigkeit. Auf diese Weise wird Dampf erzeugt, um damit Turbinen und Generatoren anzutreiben. Genau wie in herkömmlichen Kraftwerken. Kleiner aber feiner Unterschied: Hier wird Nichts auf nimmer Wiedersehen verbrannt, sondern die Kraft unserer Sonne genutzt, der Kraftquelle unseres Planeten.

Die Windkraft wird überall dort genutzt, wo der Wind richtig gut weht. Dabei wandeln große Windkraftanlagen jedes Lüftchen in Strom um. Moderne Anlagen erreichen Leistungen von mehreren Megawatt. Übrigens ist die Windkraft gar nichts Neues. Eine Windkraftanlage ist eine Weiterentwicklung der Windmühle (Techniker und Windkraftanlagenbauer mögen mir den Vergleich verzeihen). Bei der Windmühle hat der Wind Mühlsteine angetrieben oder Pumpen, wie z. B. in den Niederlanden um Land zu gewinnen - heute treiben die Flügel moderner Windkraftanlagen Generatoren an.

Mühlsteine wurden früher auch oft vom Wasser angetrieben. Darum finden sich viele alte Mühlen an Bachläufen. Und genau nach dem gleichen Prinzip wird heute mit Wasser Strom erzeugt. Die Schaufelräder sind heute große Turbinen, die Strom produzieren. Es gibt auch Systeme mit denen in Zukunft die Gezeiten an den Küsten genutzt werden können. Wasserkraftwerke sollen in Zukunft auch verstärkt dazu genutzt werden um Ökostrom "zu speichern". Bei Windstille und wenig Sonnenlicht kann dann das Wasser aus Speicherseen Strom erzeugen.


diese Formen der Stromgewinnung nutzen die Ressourcen der Natur und ihre unendliche Verfügbarkeit.

Es gibt heute aber noch nicht genügend Anlagen die diese Techniken nutzen, um unseren Strombedarf ausschließlich aus Ökostrom zu decken. Darum investieren gute Ökostromanbieter Geld, das sie mit dem Stromverkauf verdienen in den Bau von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Dieser "Sonnencent" (die Bezeichnungen variieren von Anbieter zu Anbieter) wird ausschließlich in solche Anlagen investiert. Gute Ökostromanbieter investieren kein Geld in "klassische" Kraftwerke!

Wir kennen heute fast nur die zentrale Stromversorgung aus großen, einzelnen Kohle- Öl- oder Atomkraftwerken. Dieser Strom aus fossilen Energieträgern wird von den meisten, klassischen Stromanbietern angeboten. Damit ist oft nicht klar, wie deren Ökostromangebote zustande kommen. Vielfach kaufen diese Anbieter Ihren Ökostrom (im Ausland) ein und produzieren ihn nicht selbst. Damit wird auch meistens kein Geld in neue Anlagen investiert um mehr regenerative Energie zu schaffen.

Fazit:
Wenn Sie zu einem Ökostromanbieter wechseln, dann achten Sie darauf, dass Ihr Geld mehr erneuerbare Energie schafft. Gute Ökostromanbieter bieten Transparenz und geben Auskunft über ihre Projekte und die Verwendung der Gelder.

Hier gibt es Tipps zum Stromsparen und für den Alltag so wie GREG ihn mag.


Ein paar richtig gute Anbieter finden Sie hier:

(Einfach anklicken und mehr erfahren)

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